Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Vergleich eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Je nach BU Versicherung wird bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit eine Sofortleistung oder eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente fällig. Mit diesem Schutz können die monatlichen Lebenshaltungskosten finanziert und ggf. Kreditraten bedient werden.

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung sichert den aktuellen Lebensstandard und schützt vor finanziellem Ruin. Ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung hilft, den individuell günstigsten Vertrag zu ermitteln. Nutzen Sie unseren kostenlosen Service und fodern Sie jetzt einen unverbindlichen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich an.

BU Versicherung Vergleich 2020

Nicht nur für die Altersrente, sondern auch für den Fall der Berufsunfähigkeit ist gesetzliche Rentenversicherung die zuständige Institution. Durch die Rentenreform im Jahr 2001 wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft und durch die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente ersetzt.

Personen, die nach dem 2. Januar 1961 geboren wurden, erhalten danach nicht mehr die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente, sondern nur noch die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente. Diese ist gegenüber der Berufsunfähigkeitsrente erheblich reduziert und an Bedingungen geknüpft. Nur die Jahrgänge vor 1961 erhalten im Fall der Berufsunfähigkeit noch die vollen Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente

Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente wird gezahlt, wenn der Versicherte seinen angestammten Beruf nicht mehr ausüben kann. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente dagegen wird nur dann gezahlt, wenn der Versicherte nicht mehr erwerbsfähig ist.

Erwerbsunfähigkeit bedeutet, dass der Betroffene an einer so gravierenden Krankheit oder Verletzung leidet, dass er gar keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen und keine Aufgaben am Arbeitsmarkt mehr übernehmen kann. In der gesetzlichen Rentenversicherung unterscheidet man zwischen der vollen und der halben Erwerbsminderungsrente.

Die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente erhalten nur diejenigen, die krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr als drei Stunden täglich arbeiten können. Die halbe Erwerbsminderungsrente können Betroffene beantragen, die maximal sechs Stunden pro Tag arbeitsfähig sind. Wer täglich über sechs Stunden arbeiten kann, bekommt grundsätzlich keine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Gesetzlichen Erwerbsminderungsrente

Die Art der beruflichen Tätigkeit, die trotz Beeinträchtigung ausgeübt werden kann, spielt keine Rolle. Entscheidend ist die prinzipielle Arbeitsfähigkeit. Wenn noch einfache Hilfsarbeiten in einem Baumarkt oder die leichte Tätigkeit eines Pförtners ausgeübt werden können, besteht kein Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen.

Kann der Versicherte noch irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen, hat die gesetzliche Rentenversicherung ein vollumfängliches Verweisungsrecht. Sie kann dem Versicherten eine berufliche Tätigkeit zuweisen, die weder seiner früheren Berufstätigkeit noch seinem bisherigen Einkommen entspricht. Es wird auch nicht berücksichtigt, ob auf dem örtlichen Arbeitsmarkt eine Teilzeitanstellung überhaupt möglich ist.

Höhe der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente

Die Höhe der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente ist abhängig von der Höhe des bisherigen Einkommens. Beträgt das Bruttoeinkommen beispielsweise 2.000 EUR, liegt die volle Erwerbsminderungsrente bei 655 EUR, die halbe Erwerbsminderungsrente bei 327 EUR pro Monat. Bei einem Bruttoeinkommen von 3.500 EUR beträgt die volle Erwerbsminderungsrente 1.065 EUR und die halbe Erwerbsminderungsrente 533 Euro monatlich.

Diese Beispiele zeigen, dass die Erwerbsminderungsrente keine ausreichende Absicherung bietet. Damit wird höchstens die Hälfte des bisherigen Erwerbseinkommens abgesichert. Dies ist in der Regel nicht ausreichend, um den aktuellen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Oft reicht dies nicht einmal für die einfache Lebenshaltung. Es droht oftmals der finanzielle Ruin.

Zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll

Deshalb ist es wichtig und sinnvoll zusätzlich zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Lesen Sie hier, für wen die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist oder nicht. Nur so ist es möglich, sich vor dem Risiko des finanziellen Ruins bei Berufsunfähigkeit zu schützen. Mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung wird für den Fall der Berufsunfähigkeit meist eine Rentenzahlung vertraglich vereinbart.

Die Höhe dieser Rentenzahlung wird dabei zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer frei vereinbart. Die finanzielle Absicherung kann auf der Grundlage der eigenen monatlichen Ausgaben und Kosten individuell berechnet und gestaltet werden.

In privaten Verträgen kann außerdem vereinbart werden, auf den unvorteilhaften Verweis in einen anderen Beruf zu verzichten. Die Versicherung leistet in diesem Fall auch dann, wenn noch einfache Hilfstätigkeiten verrichtet werden können.

Berufsunfähigkeitsrente bei Berufsunfähigkeit

Nicht nur für die Jahrgänge ab 1961, die statt der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente nur noch eine verminderte Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten, macht der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn, sondern auch für die Jahrgänge vor 1961.

Diese erhalten zwar im Fall der Berufsunfähigkeit die vollen Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese liegen aber meist unter dem bisherigen Einkommen und reichen nicht aus, um den aktuellen Lebensstandard in vollem Umfang abzusichern.

Dauer und Höhe der Berufsunfähigkeitsrente

In der Regel wird eine Berufsunfähigkeitsrente bis zu Beginn der gesetzlichen Rente gezahlt. Viele Versicherer gehen dabei von einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren aus, es gibt aber auch schon Anbieter die eine Rentenzahlung bis zum 67. Lebensjahr gewähren.

In älteren Verträgen hatte der Versicherte Anspruch auf die Rentenzahlung, wenn eine Prognose für eine mindestens dreijährige Berufsunfähigkeit vorlag. Heute genügt meist schon eine Prognose von sechs Monaten. Ein Vergleich der verschiedenen Berufsunfähigkeitsversicherungen kann zeigen, welche Gesellschaft diese neueren Entwicklungen berücksichtigt und die besseren Konditionen bietet.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung mit abstrakter oder konkreter Verweisung

Zwei Grundbegriffe der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sind die Begriffe der abstrakten und der konkreten Verweisung. Der Begriff der abstrakten Verweisung bedeutet, dass die Versicherung den betroffenen Versicherten in einen anderen Beruf verweisen kann.

Wenn zum Beispiel ein Bauarbeiter wegen eines Rückenleidens nicht mehr in seinem eigenen Beruf arbeiten kann, hat der Versicherer die Möglichkeit, ihn in einen anderen Beruf verweisen, den er trotz seines Leidens ausüben kann. In diesem Fall wird die Versicherung die Berufsunfähigkeitsrente nicht zahlen.

BU Versicherung: Klausel und Verweisung

Versicherungen, die ihre Bedingungen sehr unklar formulieren, können Versicherte in fast alle Berufe verweisen, unabhängig von ihrer Qualifikation oder einem schweren Einkommensverlust. Die Klausel der abstrakten Verweisung ist für die Versicherten äußerst unvorteilhaft. Viele Versicherungen verzichten daher heute auf die abstrakte Verweisung.

Kann ein Versicherter nicht mehr in seinem aktuellen Beruf arbeiten, dann liegt für die Versicherung schon der Tatbestand der Berufsunfähigkeit vor. Ein Dachdecker zum Beispiel, der wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr auf dem Dach arbeiten kann, gilt danach als berufsunfähig und erhält von der Versicherung die Berufsunfähigkeitsrente.

Eine Versicherung, die auf die abstrakte Verweisung verzichtet, bietet ihren Versicherten einen qualitativ hochwertigen Versicherungsschutz. Ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung kann festzustellen, welche Versicherung den Verzicht auf die abstrakte Verweisung in ihre Versicherungsbedingungen aufgenommen hat.

Konkrete und abstrakte Verweisung in der BU Versicherung

Der Begriff der konkreten Verweisung besagt, dass die Versicherung das Recht hat, einen Versicherten, der nach Unfall oder Krankheit freiwillig in einem anderen Beruf arbeitet, in diesen anderen Beruf zu verweisen. Die Versicherung wird in diesem Fall die Berufsunfähigkeitsrente nicht zahlen.

Oft wird die konkrete Verweisung zum Schutz der anderen Versicherten in die Versicherungsbedingungen aufgenommen. Denn der Versicherte würde Leistungen auf Kosten der anderen Versicherten beziehen, obwohl er berufstätig ist. Bei der konkreten Verweisung in einen anderen Beruf ist die Versicherung aber an bestimmte Bedingungen gebunden.

Der Versicherte muss für die Ausübung des Berufs die notwendigen Kenntnisse besitzen, sie darf ihn weder über- noch unterfordern und die soziale Wertschätzung muss vergleichbar sein. Auch ein Einkommensverlust von mehr als 25 % darf nicht zugemutet werden.

BU-Beitragshöhe von Berufsrisiko abhängig

Der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ausgeübte Beruf wird im Versicherungsantrag angegeben. Dieser Beruf liegt der Risikobeurteilung des Versicherers zugrunde. Die Versicherungsprämie ist umso höher, je risikoreicher ein Beruf ist. Wird der Versicherte berufsunfähig, prüft die Versicherung, ob der Versicherte diesen im Vertrag genannten Beruf noch ausüben kann.

Bei einem Berufswechsel kann je nach Versicherungsgesellschaft die Verpflichtung zur Anzeige desselben entstehen. Dies ist bei älteren Verträgen häufig der Fall. Ein Versäumnis der Anzeige kann zum Verlust des Versicherungsschutzes für den neuen Beruf führen. Neuere Verträge enthalten die Pflicht zur Anzeige häufig nicht mehr.

Der neue Beruf gilt dann als maßgeblicher Beruf, wenn der Lebensunterhalt damit finanziert wird. Meist gelten allerdings bestimmte Fristen. Beim Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte daher auch überprüft werden, ob ein Berufswechsel in der BU Versicherung mitversichert ist.

Die Dynamik einer Berufsunfähigkeitsversicherung bedeutet, dass die monatlichen Beiträge jährlich angepasst werden. Es kann eine Dynamik zwischen drei und fünf Prozent vereinbart werden. Die höheren Beiträge führen zu einer höheren Berufsunfähigkeitsrente. Die Dynamisierung dient dem Inflationsausgleich.

Das Alterseinkünftegesetz aus dem Jahre 2005 hat die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge zur Altersvorsorge vereinfacht. Die Renten dagegen sind später nachgelagert zu versteuern. Dies gilt auch für die Beiträge zur SBU. Die Berufsunfähigkeitsrente muss jedoch nicht voll versteuert werden, sondern nur der Ertragsanteil der Rente.

BU Risikoversicherung im Vergleich

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung kann in verschiedenen Variationen abgeschlossen werden. Die einfachste Form ist ein reiner Risikovertrag, der einfach das Risiko der Berufsunfähigkeit absichert. Die Beiträge bestehen nur aus den Risikobeiträgen. Die Kosten sind daher relativ gering. Die Arbeitskraftabsicherung kann aber auch mit anderen Verträgen kombiniert bzw. als Ergänzung zu bestehenden Versicherungen vereinbart werden.

Der Berufsunfähigkeitsschutz wird häufig um den Schutz einer Risikolebensversicherung erweitert. Der Basisvertrag kann aber auch zum Beispiel eine Renten- oder Lebensversicherung sein. Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird dann als Zusatzversicherung zum Basisvertrag vereinbart.

Nach Vertragsablauf werden die Leistungen aus dem Basisvertrag fällig. Eine private Arbeitsunfähigkeitsversicherung kann auch mit einer Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen abgeschlossen werden.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich

Als Alternativen zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung werden oft die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Unfallversicherung und die Dread Disease Versicherung genannt.

Die private Erwerbsunfähigkeitsrente kann analog zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente nur dann beantragt werden, wenn der Versicherte tatsächlich erwerbsunfähig ist, also keinerlei Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt mehr ausüben kann. Dies kommt relativ selten vor. Versicherte erhalten daher nur in wenigen Fällen Leistungen der Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Ebenfalls als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung gilt die private Unfallversicherung.

Bei einer privaten Unfallversicherung kann eine monatliche Rente bei Invalidität vereinbart werden. Tritt Invalidität und Berufsunfähigkeit infolge eines Unfalls auf, wird die Rente gezahlt, nicht aber bei Berufsunfähigkeit infolge einer Erkrankung.

Als weitere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung wird die Dread Disease Versicherung genannt. Eine Dread Disease Versicherung versichert schwere Krankheiten, zum Beispiel Krebs oder einen Schlaganfall. Nur bei Berufsunfähigkeit infolge solcher Erkrankungen leistet die Versicherung. All diese Alternativen sind keine echte Alternative zur BU Versicherung, weil sie die Berufsunfähigkeit nur unter eingeschränkten Bedingungen absichern.

Für welche Berufsgruppen kommt eine BU Versicherung in Frage?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist grundsätzlich für alle Berufsgruppen sinnvoll. In allen Bereichen kann eine Erkrankung oder ein Unfall dazu führen, dass Betroffene ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Psychische Probleme können einen Bankangestellten ebenso an der Berufsausübung hindern wie einen Handwerker Probleme mit den Gelenken. Gleichgültig ob Handwerker, Beamter oder Angestellter, für alle ist es wichtig, die eigene Arbeitskraft bei einer Berufsunfähigkeit abzusichern.

Viele verlassen sich auf die gesetzliche Absicherung. Dies ist jedoch sehr problematisch, da die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nur sehr gering ist. Oft wird sie gar nicht ausgezahlt, sondern Betroffene werden in andere Berufe verwiesen.

Da die gesetzliche Absicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung ausgezahlt wird, sind bestimmte Berufsgruppen, die nicht oder nur kurz in die Rentenversicherung eingezahlt haben, gar nicht abgesichert. Da Selbstständige und Freiberufler nicht sozialversicherungspflichtig sind, zahlen sie in der Regel auch nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Sie erhalten daher im Fall einer Berufsunfähigkeit nicht einmal die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Für diese Berufsgruppen ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Vorsorgepolicen.

Private Berufsunfäheitskeitsversicherung Vergleich für Berufsanfänger

Da für den Erhalt der Erwerbsminderungsrente eine Mindesteinzahlungsdauer von fünf Jahren vorausgesetzt ist, sind auch Berufsanfänger noch nicht gesetzlich geschützt. Für Berufsanfänger ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung daher von besonderer Bedeutung.

Berufseinsteiger haben meist noch kein hohes Gehalt. Um die Beiträge für den Berufsunfähigkeitsschutz möglichst gering zu halten, kann zunächst nur eine kleine Berufsunfähigkeitsrente vereinbart werden. Für die Dauer der Ausbildung ist dies ausreichend. Um die monatliche BU-Rente an ein steigendes Einkommen anpassen zu können, bieten einige Versicherer die Option der Rentenerhöhung, zum Beispiel bei Heirat, Geburt eines Kindes oder einer Gehaltserhöhung.

Viele Versicherer verzichten sogar auf eine erneute Gesundheitsprüfung. Ein Vergleich der BU Versicherung kann jungen Leuten helfen, passende Verträge zu finden. Hausfrauen und Hausmänner erhalten ebenfalls keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Auch sie können ihre Arbeitskraft durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung absichern.

Risikoprüfung für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei der Risikobewertung der Berufsgruppen gibt es große Unterschiede, die sich in den Beiträgen widerspiegeln. Die Versicherungen unterscheiden in der Berufsunfähigkeitsversicherung vier Risikogruppen. Körperlich arbeitende Berufsgruppen wie Handwerker oder Krankenschwestern zahlen häufig höhere Beiträge als Berufsgruppen mit sitzender Bürotätigkeit.

Berufsunfähige Lehrer und Polizisten leiden statistisch betrachtet häufiger an psychischen Erkrankungen. Auch diese Berufsgruppen weisen ein erhöhtes Risiko auf und müssen entsprechend höhere Beiträge zahlen. Da der Abschluss einer privaten SBU schon mit 16 Jahren vor der Ausbildung möglich ist, und in diesem Alter noch keine Berufszuschläge erhoben werden, ist die Absicherung in jungen Jahren besonders günstig und empfehlenswert.

Gerade bei der Berufsunfähigkeitsversicherung variieren die Beiträge sehr stark in Abhängigkeit von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe. Ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen, den optimalen monatlichen Beitrag für die eigene Berufsgruppe zu ermitteln.

Bei der Antragsstellung zur Berufsunfähigkeitsversicherung werden die persönlichen Daten des Versicherungsnehmers aufgenommen. Anhand von Alter und Geschlecht wird das individuelle Versicherungsrisiko berechnet. Außerdem wird der Gesundheitszustand zur Risikobestimmung herangezogen.

Alle Anträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung enthalten daher Gesundheitsfragen. Zu den Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag gehören zum Beispiel die Fragen nach Körpergröße und -gewicht, Raucher oder Nichtraucher, oder regelmäßig einzunehmenden Medikamenten. Auch Operationen der letzten Jahre, Erkrankungen des Skelettsystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Krankheiten müssen angegeben werden.

Gesundheitsfragen und Gesundheitsprüfung zur BU Versicherung

Die Gesundheitsfragen im Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind für die Versicherungsgesellschaften von großer Wichtigkeit für die Risikoeinschätzung. Bei Vorerkrankungen können die Versicherer Beitragsaufschläge erheben oder den Versicherungsantrag ganz ablehnen.

Die Gesundheitsfragen sollte man sehr ernst nehmen, denn die Antworten werden von den Gesellschaften überprüft, spätestens im Leistungsfall. Stellt die Versicherung dann fest, dass Fragen bei Antragstellung unwahr oder unvollständig beantwortet wurden, kann sie die Leistung verweigern.

Wer unsicher ist, ob er selbst in der Lage ist, über möglicherweise bestehende Erkrankungen korrekt Auskunft zu geben, sollte seinen Hausarzt von der Schweigepflicht entbinden und im Antrag als Ansprechpartner benennen. Die Versicherungsgesellschaft kann dann benötigte Informationen beim Hausarzt einholen.

Checkliste Berufsunfähigkeitsversicherung: Angebote im Vergleich

Bei der Wahl einer BU sollte man auf einige Faktoren achten. Diese Faktoren sollten beim Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung berücksichtigt werden. Dazu gehören in erster Linie die gewünschte Höhe der späteren Berufsunfähigkeitsrente sowie die Höhe der Versicherungsprämie. Daneben sollten aber auch andere Faktoren Berücksichtigung finden, die womöglich einen höheren Preis rechtfertigen.

Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung und die freie Arztwahl sind solche wichtigen Faktoren. Ein weiterer Faktor ist die Zeit bis zur Leistung der Versicherung, die Karenzzeit. Sie sollte möglichst kurz sein. Auch der Prognosezeitraum sollte kurz sein. Hochwertige Versicherungen bieten einen Prognosezeitraum von sechs Monaten.

Der Versicherte hat Anspruch auf Leistungen, wenn die Ärzte dem Patienten eine voraussichtliche Berufsunfähigkeit von sechs Monaten attestieren. Es gibt aber auch Versicherungen mit einem sehr langen Prognosezeitraum bis zu drei Jahren. Diese sollte man meiden.

Auch die rückwirkende Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ist ein wichtiger Faktor, der beim Vergleich berücksichtigt werden sollte. Oft ist bei Beginn einer Erkrankung noch nicht klar, ob diese zu einer Berufsunfähigkeit führt oder ob der Patient wieder gesund wird. Jüngere Menschen sollten darauf achten, dass die private Berufsunfähigkeitsversicherung nicht nur bis zum 65., sondern bis zum 67. Lebensjahr leistet. Ansonsten gibt es eine Absicherungslücke von zwei Jahren.

Neben der Höhe der monatlichen Rente ist auch die Berücksichtigung des Inflationsausgleichs von Bedeutung. Dazu bieten einige Versicherer die Dynamik der Berufsunfähigkeitsversicherung an. Die Beiträge sowie die späteren Leistungen werden dadurch jährlich um drei bis fünf Prozent angehoben. Diese Anhebung gleicht die Inflation aus. Die Rente ist daher auch dann ausreichend, wenn sie erst nach 20 Jahren in Anspruch genommen werden muss.

Damit sichergestellt ist, dass im Ernstfall die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit auch tatsächlich leistet, sollte eine große Gesellschaft mit verbraucherfreundlichen Klauseln und erstklassigen Versicherungsbedingungen ausgewählt werden.

Die besten Anbieter einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind zwar nicht die günstigsten am Markt, aber sie bieten den Versicherten die Gewissheit, bei Berufsunfähigkeit komplett finanziell abgesichert zu sein.

Zu den besten und größten Anbietern der Berufsunfähigkeitsversicherung am Markt gehören die Alte Leipziger Versicherung, HDI Gerling, die Condor Versicherungsgruppe, Swiss Life, die Generali Versicherung sowie die Nürnberger Versicherung. Unter diesen kann ein BU Vergleich mehr Aufschluss geben.

Beste Berufsunfähigkeitsversicherungen im Preisvergleich

Die Alte Leipziger Versicherung zum Beispiel bietet folgende Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung und Variationen derselben an. Der Tarif SecurAL beinhaltet die einfache Berufsunfähigkeitsversicherung. Daneben werden Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen zur Kapitallebensversicherung und Rentenversicherung angeboten.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung über den Arbeitgeber abzuschließen. Da die Beiträge vor Steuern aus dem Bruttoeinkommen gezahlt werden, sind diese besonders günstig.

Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Besonderheit ist die Kombination von Krankentagegeld und Berufsunfähigkeitsversicherung im Tarif KT-BU, der als Gemeinschaftsprodukt der Alte Leipziger Versicherung und der HALLESCHE Krankenversicherung angeboten wird. Der Tarif garantiert einen nahtlosen Übergang von Krankentagegeld und Berufsunfähigkeitsrente.

Eine mögliche Versorgungslücke wird dadurch geschlossen. Mit einem Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich der individuell optimale Tarif der besten und größten Anbieter ermitteln. Nutzen Sie hierzu einfach unseren BU Versicherung Vergleich oder den Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich Rechner Online und kostenlos.